Verlag: SCM Hänssler
Seitenzahl: 328
ISBN: 978-3-7751-6045-2
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Elisabeth Elliot: Im Schatten des Allmächtigen – Das Tagebuch Jim Elliots

Jim Elliot, der später als Missionar in Equador wirkte, wuchs Ende der 20er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts in einer gläubigen Familie auf. Früh lernte er Gottes Wort kennen, denn sein Vater las der Familie jeden Tag aus der Heiligen Schrift vor. So verspürte Jim schon in jungen Jahren einen Ruf als Missionar.

Die verschiedenen Auszüge aus seinen Tagebüchern sowie aus den Briefen an seine Eltern erzählen vom Ringen des jungen Jim um seine Berufung, dem Willen Gottes für sein Leben. Dem ordnete er alles unter, war bereit, jeden Preis zu bezahlen. Seine inneren Kämpfe, seine Zweifel und sein Versagen, hat er dem Tagebuch anvertraut. Elliot ringt mit der Frage, ob er bereit wäre, nur ein kurzes Leben zu haben – um des Evangeliums willen. Er betet, dass Gott ihn schwach sein lässt, dass er die Kraft verliere, sich an weltliche Dinge zu klammern.

Lange Jahre hat Jim darauf verzichtet, seine geliebte Betty zu heiraten, weil er empfand, dass es in Gottes Augen noch nicht an der Zeit sei. Seine Priorität war es, Gottes Auftrag zu erfüllen, zu den Urwaldvölkern in Ecuador zu gehen. Die Vorbereitung auf dieses große Ziel und die Anfänge im Urwald waren für ihn lange Jahre nur als lediger Missionar möglich.

Hingabe, Glaube, so viel Liebe zu Gott und Feuer für das Evangelium ist in Elliots Texten zu finden. Auch sein Ringen darum. „Herr, nimm mein Leben, ja mein Blut, wenn du willst und verzehre es in deinem Feuer. Ich will es nicht behalten, denn es ist nicht mein. Nimm es Herr, nimm es ganz. Gieß mein Leben aus als eine Opfergabe für die Welt. Blut ist nur von Wert, wenn es von deinem Altar fließt“ schrieb Jim am 18. April 1948.

Gott nahm ihn beim Wort. Am 8. Januar 1956 töteten Krieger der Huaorani-Indianer, für welche Jim Elliot sechs Jahre lang gebetet hatte, ihn und vier seiner Freunde. Als er starb, war er erst 28 Jahre alt. Elliot hinterließ er wenige Dinge von materiellem Wert, aber umso mehr Schätze im Himmel.

Jims Ehefrau, Betty Elliot, ist es mit dieser Zusammenstellung aus Tagebucheinträgen und Briefen gelungen, den Glauben ihres Mannes lebendig werden zu lassen. Elliots Lebenszeugnis fordert dazu heraus, aus der Komfortzone herauszukommen und in die Welt hinauszugehen, um den Menschen die Liebe Gottes weiterzugeben und sein Evangelium zu verkünden. Mich hat dieses Buch nicht mehr losgelassen. Jims Tagebucheinträge und Briefe haben mich nicht nur tief beeindruckt, sondern Spuren hinterlassen, mich und meinen Glauben und Hingabe an Gott hinterfragt.

Von Christa Keip

Leseprobe (PDF)

ZUSAMMENFASSUNG

„Wie wenig, wie kurz sind die Tage, die wir hier auf der Erde wandeln- dann kommt der große Schritt in die andre, die wirkliche Welt, wo das Unsichtbare wichtig wird.“ Jim Elliots Leben war kurz, aber es hat tiefe Segensspuren hinterlassen. Mich haben seine Tagebucheinträge und Briefe nicht nur tief beeindruckt, sondern sie haben mich und meinen Glauben und Hingabe an Gott hinterfragt.

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