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Sportbeauftragter : Kirche fordert andere Kultur im Profifußball

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Junge und sensible Profifußballer leiden nach Ansicht des Sportbeauftragten der württembergischen evangelischen Landeskirche, Volker Steinbrecher, unter einem enormen Druck durch Fans, Vereine und Medien.

Nach dem Suizid des deutschen Nationaltorwarts Robert Enke fordert Steinbrecher deshalb eine andere Kultur im Profifußball. «Schwächen müssen erlaubt sein», schreibt der Sportbeauftragte in einem Beitrag für die Internetseite der Evangelischen Akademie Bad Boll.

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 Sensibilität dürfe auch im Profifußball nicht mehr als Makel angesehen werden. Beim Fußball komme es letztlich auf seine Inszenierung an, und gerade deshalb sei es wichtig, dass über Tabuthemen wie Krankheit oder auch Homosexualität gesprochen werde.

 Der Fußball-Torwart Robert Enke hatte sich am Dienstagabend im Alter von 32 Jahren das Leben genommen. Er wurde von einem Zug erfasst und tödlich verletzt. Der achtfache Nationalspieler litt weitgehend unbemerkt jahrelang an schweren Depressionen. Sein Verein Hannover 96 plant an diesem Sonntag eine einstündige Trauerfeier in der AWD-Arena. Dazu werden rund 45.000 Menschen erwartet.

Internet: www.ev-akademie-boll.de/akademie/meine-meinung 

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(Quelle: epd)

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